
EHS und Oracle Health haben sich zusammengeschlossen, um die Effizienz zwischen medizinischen Geräten und elektronischen Patientenakten zu optimieren und die Ergebnisse im gesamten Versorgungsspektrum zu verbessern.
Vereinigte Arabische Emirate | Gesundheitsanbieter
“Patient impact, safety, and prevention are not just buzzwords—they are the guiding principles that should inform every decision we make.”
Um eine medizinische Versorgung auf Weltklasseniveau zu gewährleisten, verfügt Emirates Health Services (EHS) in den Vereinigten Arabischen Emiraten über eine solide Gesundheitsstrategie, die sich über das gesamte Spektrum seiner Tätigkeit erstreckt. Die Organisation hat zahlreiche Initiativen ins Leben gerufen, um ihr Ziel „Zero Harm“ für Patienten, Leistungserbringer und Mitarbeiter in den Stationen zu erreichen. Dies erfordert komplexe, optimierte Abläufe, die verschiedene Bereiche der Gesundheitsversorgung, Auftragsabläufe und technologische Anwendungen umfassen.
Eine solche Initiative ist die fortschrittliche Integration medizinischer Geräte – ein Prozess, bei dem die Funktionen der elektronischen Patientenakte (EPA) von Oracle Health genutzt werden, um wichtige klinische Informationen von medizinischen Geräten der Patienten schnell und präzise zu erfassen.
„As a healthcare establishment, we have a sacred duty to protect and promote the health and well-being of our patients. From the research lab to the bedside, we must be tireless in our pursuit of innovative solutions and best practices that deliver the highest levels of safety and quality of care.“ – Aysha Al Hamadi, Acting Head of Quality and Compliance Section, Emirates Health Services
EHS hat sich mit Oracle Health zusammengetan, um die Erfassung und Speicherung wichtiger Daten von medizinischen Geräten, darunter Vitalparameter, Blutgaswerte, Blutzuckerwerte und andere überwachte Werte, zu automatisieren. Diese Geräte reichen von Bettmonitoren und am Patienten tragbaren Geräten bis hin zu Probenanalysen am Behandlungsort. Das Ziel bestand darin, eine automatisierte Übertragung dieser externen Daten direkt in die elektronische Patientenakte des Patienten nahezu in Echtzeit zu realisieren.
„The partnership between Emirates Health Services and Oracle Health is a powerful example of how collaboration can drive innovation and improve healthcare outcomes“, sagt Amna Al Hammadi, Acting Director of Health Information Systems. „By combining EHS's deep domain expertise and Oracle Health technology, the two organizations have created a powerful platform that can help transform healthcare delivery in the UAE and beyond. This partnership demonstrates the immense value of cross-sector collaboration and the potential for technology to revolutionize the healthcare industry.“
Für jeden Gerätetyp implementierte das Team Hardware-Gateways und Kommunikationsprotokolle. Die Integration wurde in verschiedenen klinischen Bereichen im gesamten Netzwerk von EHS umgesetzt, das 17 Krankenhäuser und mehr als 70 Zentren der primären Gesundheitsversorgung umfasst.
Dies ermöglichte eine nahtlose Kommunikation und Koordination zwischen Menschen, Prozessen und Technologie. Das Ergebnis: mehr Effizienz und bessere Behandlungsergebnisse für die Patienten. Durch die Verringerung des Risikos, dass Informationen isoliert bleiben, übersehen oder falsch dokumentiert werden, erhalten medizinische Fachkräfte eine bessere Unterstützung bei der Entscheidungsfindung für ihre Patienten, was letztlich zu einer höheren Versorgungsqualität führt.
Darüber hinaus kann die Synergie zwischen Medizinprodukten und EPAs dazu beitragen, unerwünschte Ereignisse zu verhindern, indem sie den medizinischen Fachkräften relevante klinische Informationen leicht zugänglich macht. Dadurch können die Anbieter fundierte Entscheidungen treffen und schnell auf potenzielle Sicherheitsprobleme reagieren. In kritischen Situationen kann dies entscheidende Auswirkungen auf den Beginn und die Genauigkeit der Behandlung haben.
Um das Risiko von Fehlern und Ungenauigkeiten weiter zu minimieren, hat EHS Benutzeroberflächen für eine patientenspezifische Dokumentation entwickelt. Es wurden Mechanismen zur Identifizierung und Überprüfung der Patienten eingesetzt, um eine automatisierte Datenübertragung mittels Barcode-Scans und ID-Armbändern zu ermöglichen. Im Vergleich zu den allgemein als Branchenstandard angegebenen Fehlerquoten schätzt EHS, dass nach der Einführung etwa 30 Millionen manuelle Transkriptionsfehler vermieden wurden.2
Das Personal profitiert von einem geringeren Aufwand und Zeitersparnis bei der manuellen Dateneingabe, dem Wegfall von Verzögerungen bei der Dokumentation von Patientendaten sowie einem umfassenden Überblick über den Gesundheitszustand eines Patienten. Zwischen Januar 2022 und Dezember 2022 ersetzte die automatisierte Geräteintegration die manuelle Übertragung von rund 160 Millionen medizinischen Parametern,3 wodurch in diesem Jahr Zeit und Arbeitsaufwand im Umfang von etwa 67 Vollzeitstellen eingespart wurden.4
Die Integration von Geräten im Gesundheitswesen entwickelt sich ständig weiter – und die Aussichten sind vielversprechend. Die Auswirkungen dieser Faktoren sind vielfältig und untermauern die Verpflichtung der Vereinigten Arabischen Emirate zur Innovation als Grundlage für Lebensqualität und Entwicklung.
„“Only by remaining steadfast in our commitment to patients can we truly fulfill our mission to heal, comfort, and cure“, sagt Aysha Al Hamadi.
1 Basierend auf Daten von Emirates Health Services, die zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022 erhoben wurden.
2 Basierend auf Daten von Emirates Health Services, die zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022 erhoben wurden.
3 Basierend auf Daten von Emirates Health Services, die zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022 erhoben wurden.
4 Basierend auf Daten von Emirates Health Services, die zwischen dem 1. Januar 2022 und dem 31. Dezember 2022 erhoben wurden.